[Pieter
Bruegel the Elder »Two
Monkeys«
(1562)]
Everybody's
Got
Something
to
Hide
Except
Me
and
My
Monkey
[John
Lennon (1968)]
[Chimpanzee
Congo »Painting«
(1956 - 1958)]
Too
Much Monkey Business
Year
by year,
the
monkey's mask
reveals
the monkey.
[Matsuo
Bashō (1644 – 1694)]
Payphone,
somethin' wrong, dime gone, will mail
I
ought to sue the operator for tellin' me a tale, ah
Too
much monkey business, too much monkey business
Too
much monkey business for me to be involved in
I
been to Yokohama, been fightin' in the war
Army
bunk, army chow, army clothes, army car, ah
Too
much monkey business, too much monkey business
Too
much monkey business for me to be involved in
Workin'
in the fillin' station, too many tasks
Wipe
the windows, check the tires, check the oil, dollar gas, ah
Too
much monkey business, too much monkey business
I
don't want your botheration, get away, leave me be
Too
much monkey business for me
[From:
Chuck Berry »Too
Much Monkey Business«
(1956)]
Karl
Ludwig erzählte nicht von früher, wie die meisten Männer seiner
Generation, schon gar nicht vom Krieg. Wohl war einmal von
Griechenland die Rede gewesen. Ob er wirklich ein Fallschirmjäger
gewesen war? Das klang schon einmal abenteuerlicher als alles, was
man sich bei ihm vorstellen konnte. Dann wäre er ja regelrecht
sportlich gewesen, sogar mutig, der Karl Ludwig. Vorm Krieg hatte er
ein Motorrad gehabt. Davon konnte er ein Foto zeigen. Na ja, auf
diesen Vehikeln saß man in Knickerbockern mit Ballonmütze. Das war
nicht gerade das, was man sich unter sportlich vorstellte. Und dann
benutzte er auch komische Wörter. Ein Feuerzeug sei das gewesen, das
Motorrad, dieses Ding mit den zwei Sätteln wie für Fahrräder, aber
jeweils für einen Riesenhintern. Eine Brille konnte nicht einfach
eine Brille sein, er musste Nasenfahrrad sagen, oder noch schlimmer:
Spekuliermaschine, und man sollte das lustig finden.
Spekuliermaschine. Irgendwie war alles muffig an diesem Karl Ludwig.
Von
Albins Vater gab es ein paar Soldatenfotos als Matrose. Aber er war
wohl bloß bei der Küstenwache gewesen, fuhr also nicht einmal mit
dem Schiff. Und Schiffe waren auch eher nichts Gefährliches, schon
gar nicht an der Küste. Dafür spielten Seeleute Schifferklavier,
natürlich nicht alle, der Vater aber schon. Oder war das nur für
das Foto? Man kannte das vom Fotografen. Da wurden kleinen Kindern
Teddybären in den Arm gelegt. Oder beim Schulanfang saß man vor
einer großen Landkarte, die Haare mit Wasser gescheitelt, und auf
eine Schiefertafel hatte man geschrieben Mein
erster Schultag,
was auch ein Witz war, schließlich konnte an seinem ersten Schultag
keiner schreiben! Auch später noch lange nicht. Da malte man mit
seinem Griffel langweilige Spazierstöcke, Girlanden und Arkaden, wie
die Lehrerin betonte. Da wusste man noch lange nicht, was das mit den
Arkaden zu tun hatte, wo das Geschäft vom Uhrmacher war. Dahin
brachte die Mutter ihre Uhr, und nachher ging sie wieder ganz genau.
Den Quetschkasten vom Vater auf dem Foto hätte Albin schon gerne
einmal ausprobiert. Im Radio hatte es geheißen, Will Glahé sei das
gewesen, der so flotte Musik auf der Ziehharmonika spielte. Wenn es
doch auch ein wenig altmodisch klang. Rock and Roll brachte man eher
nicht fertig auf so einem Ding. Einen Balg hatte das, so ein Gewabbel
von lauter Falten. Bei einem Seemann sah es aber gut aus. Und der
Vater sowieso. Ein schöner Mann, ein richtiger Herzensbrecher, hatte
die Schwester einmal gesagt, er war ja nicht immer krank gewesen. Und
Noten hätte er lesen gekonnt, das hätte er der älteren Schwester
mit ihrer Blockflöte beigebracht. Unter den Arkaden gab es ein
Fotogeschäft. Man müsste einmal fragen, ob sie für Seemannsfotos
ein Akkordeon hatten. Der Eingang war direkt neben dem Warenhaus mit
der langen Rolltreppe.
„Aber
dann wären wir ja nicht mehr frei! Das weiß ich von meiner Mutter.
Sie hatten damals diesen großen Fehler gemacht, wie so viele. Man
kann dann nicht mehr ohne es sein. Und man hat dem anderen etwas
genommen, was man nicht mehr zurückgeben kann. Berthold und ich, wir
sind noch frei. Was uns verbindet, das ist nichts anderes als ein
Versprechen. Nicht einmal ein Wort. Wir schulden einander nichts,
außer dass wir uns selber treu sind, so gut wie es eben geht. Und
das wissen wir einfach voneinander. Schon es auszusprechen würde
etwas daran zerstören. Mit meiner Mutter spreche ich darüber. Ich
muss nicht, aber ich spüre genau, welches der richtige Moment ist
für ein Thema wie dieses. Sie sagt, sie hätten es falsch gemacht
damals. Es war eben der Zeitgeist, man begehrte auf, wollte alle
Schranken durchbrechen. Und so ist es ja auch heute. Alle tun es, und
es ist auch viel leichter als früher, weil man sich vorsehen kann.
Aber das ist es ja gerade, dass es darauf angelegt ist, dass es
folgenlos bleibt.“
Stille.
Der kleine Wecker tickte auf dem Couchtisch neben dem Aschenbecher,
der jetzt schon ziemlich voll war. Verena griff nach der Uhr. Sie
kannte den Mechanismus des Reiseweckers, den man platzsparend
zusammenfalten konnte. Schwer war er dafür immer noch. Es waren
Zeiten, wo es beim Reisen weniger auf das Gewicht ankam, was fehlte,
war Platz. Wie hier in dieser Wohnung, wo Albin noch so halb wohnte,
denn seit dem Umzug schliefen im Ehebett die Mutter und Karl Ludwig,
und Albin war auf die Wohnzimmercouch ausgewichen. Das war insofern
kein Problem, als er, wenn überhaupt, sehr spät nach Hause kam,
jedenfalls lange nachdem das Fernsehprogramm geendet hatte. Und da
sich das Leben tagsüber in der Küche abspielte, war es egal, dass
er das Wohnzimmer belagerte.
Man
würde eines Tages in Zeiten leben, die auch den Glauben an die
Psychosomatik verloren hatten, wie schon den an Esoterik und Religion
sowieso und zuletzt sogar den an die befreiende Kraft des
Sexualathletismus. Worin, wenn weder im Schmerz noch in der Lust,
sollte dann irgendein Heil noch gefunden werden können? Es musste
doch ein Medium der Glückseligkeit geben! Was aber, wenn auch
angesichts der totalen Medialisierung eines künftigen sogenannten
digitalen Zeitalters schiere Heillosigkeit sich Bahn brechen würde,
weder als Schmerz noch durch Lust?
Das
Nachdenken über das Glück konnte beglückend sein, war es aber wie
alles andere auch in der Regel nicht. Nach welchen Spielregeln
spielte das Glück? Den Unglücklichen in ihrem Unglück wurde
selbstredend Beglückung durch Reflexion über das Glück nicht
zuteil. Nichtsdestotrotz haderte auch ein Glücklicherer mit dem
Glück. Albin empörte, sich als Sklave seines Glückes fühlen zu
müssen. Crystal Rose war ein Gift seines Glückes und seines Zornes
zugleich. Ja, er war bereit, sich dem Glück hinzugeben. Gleichzeitig
empfand er es als Demütigung, sich auszuliefern und demzufolge
ausgeliefert zu sein.
Jetzt
hatte Albin beim Hausmeister Seidel ordentlich zu Mittag gegessen. Ob
denn seine Mama sich nicht sorge, wenn er nach der Schule nicht nach
Hause kam? Nein, die wisse, dass er schon ziemlich gut selber
zurechtkam. Und er habe auch einen Schlüssel, denn manchmal läge zu
Hause nur ein Zettel auf dem Tisch und Geld, damit er einkaufe und
sich zu essen mache. Sie käme dann später schon.
Dem
Lehrer Schröder wollte das eigentlich nicht gefallen. Aber was
sollte man machen. Die Frau Wagner musste halt zurechtkommen. Und das
tat sie am Ende, wie auch immer. Und ein guter Schüler war ihr Albin
sogar, jedenfalls wenn er wollte. Was die anderen an Schularbeiten
machten aus Angst vor Strafe, da haperte es bei ihm. Anfangs hatte
Schröder versucht sich mit Härte bei ihm durchzusetzen. Da biss man
bei Albin aber auf Granit. In den Klassenarbeiten war er dann immer
unter den besten. Eigentlich hätte er das Zeug fürs Gymnasium, aber
das sollte man ihm nicht antun. Mit der großen Schwester hatte sich
neulich das Gespräch darüber ergeben. Und schon bei ihr hatte die
Mutter nicht mitgespielt. Dabei hätte sie so gerne Lehrerin werden
wollen. Na ja, einen Lehrer würde Herr Schröder nun gerade nicht
sehen in dem Albin. Aber er ist ein fixer Kopf und macht am Ende
seinen Weg überall. Ja, wenn man ihn lässt, da war er weniger
optimistisch, sprach aber diese Einschränkung nicht aus.
Also,
ich bin nicht der Typ ein Buch über mich zu schreiben. Wenn es sein
soll, dann muss das ein anderer machen. Bücher sind sowieso nicht
gerade das, womit ich mich auskenne. Lesen, ja, ich lese um mir die
Zeit zu vertreiben. Meistens ein Heftchen am besten in einem Rutsch.
Wie man an einem Buch eine ganze Woche lang lesen kann, ist mir ein
Rätsel. Leute wie Berthold tun das. Wie oft habe ich ihm schon eins
von meinen Heftchen liegen lassen, damit er was liest ohne
Kopfzerbrechen. Er zerbricht sich aber lieber den Kopf. Darin ist er
sich völlig gleich mit Püppi. Reden würden sie dann über die
Schmöker. Wahrscheinlich halten sie Händchen dabei, oder danach,
also nach dem Reden halt.
Mir
ist klar, dass die Westernhelden und die Kerle in den Krimis erfunden
sind. Aber dazu liest man doch nicht, damit alles so ist wie im
wirklichen Leben. Davon hat man ja gerade genug, wenn man liest, man
braucht auch einmal eine Pause. Berthold ist in punkto Pause eher
nicht der Held. Der raucht nicht einmal. Püppi schon. Das sind mir
zwei, die beiden!
Liebesbriefe
also, Bertel.
Wovon
redest du, Püppi?
Unten
links in Tante Käthis schwarzer Kommode. Gut versteckt, mein Schatz.
Das muss man dir schon lassen.
Liebesbriefe?
Tu
bloß nicht so.
Ich
schriftstellere. Poesie, das ist alles.
Willst
du mich für blöd verkaufen? Seit über zwei Wochen brodelt's in
mir. Eine Erklärung, los Berthold!
Fernste
Vorvergangenheit, Verena – und doch wie gestern!
Du
faselst, Berthold! Quaquaqua, Bert! Sei still und hör zu: „Vanessa,
die Erscheinende, sie leuchtet, einer Schar von Glühwürmchen
gleich, von stärkerer Strahlkraft indes.“ - Glühwürmchen!
Verena!
„Diese
Augen! ... Da lag alles drin ... der ganze, alte Dreckball …“
Beckett,
Verena! - Der Ire.
„...
Glanz des andamanischen Meers, die Erhebungen des Doi Inthanon,
Silberhaargras und Grüntauben.“
Thailand,
Püppi.
Ich
kenne die Worte, Berthold. Deine Abwesenheiten. Ich habe dich
durchschaut; ein für alle Mal. „Sie suche nach fremden Orten,
Meeren, Bergen, großen Städten und kleinen Dörfern: anderen
Sprachen, anderen Gerüchen, anderen Geräuschen. Am Ende, so sagt
sie, sei das Unterwegssein mehr als nur der Weg von A nach B; es sei
ein Teil des Lebens. Auch wenn man nicht immer finde, was man suche,
habe man unterwegs etwas über die Umgebung, den Ball und sich selbst
erfahren; letztlich seien wir doch alle miteinander verbunden.“ -
Bolivien, Berthold! Bolivien.
Tausend
Erklärungen könnte ich dir geben, Verena.
Achtung,
Achtung! - „Von
oben herab, in diesem Fall vom Flugzeug aus, habe sie sich, als
solche undefinierbar, fest dazu entschlossen, dem Drang des Reisens
Achtsamkeit zu zollen: Achtsamkeit sich selbst gegenüber. Sie sei es
wert, sich um sich selbst zu sorgen, sagte sie zu ihrem Spiegelbild,
das sie Minna nannte, sechzehn Jahre alt, bewundert für ihre großen
Träume, ihre Selbstständigkeit und Wissbegierde. Bewusst achte sie
fortan die limitierte Zeit, die Momente und Gerüche sowie den
Geschmack etwa des Kaffees.”
Angenommen,
jemand sagte in wütendem Tonfall: „Weißt
du eigentlich, wie spät es ist?” - so lächelte sie ihn freundlich
an. Es gebe nichts zu verlieren auf der Reise, so Minna; nichts
weiter.
Püppis
Augen, vermutlich in der Folge von Bertholds Verrat,
wie sie es bezeichnete, erkalteten im Laufe der Zeit, ganz so, als
sei sie von innen nach außen versteinert. Albin vermutete, das
Verhältnis der beiden hatte seither seine Unschuld verloren. Sie
entschloss sich, fortan selbstbestimmt
zu leben, traf sich monatlich mit gleichgesinnten Frauen, Grisetten,
wie Berthold sie nannte, in einem Lesekreis und entdeckte ihre
Leidenschaft für die Backkunst, Heil- und Küchenkräuter sowie die
Astrologie.
„Aus
der katholischen Kirche ist sie unlängst ausgetreten“, das hatte
Püppi Albin sogleich berichtet, gewissermaßen erhobenen Hauptes
durch den Mittelgang. Es gehe nicht an, dass alte Männer über die
Seelen und Körper von Frauen Macht ausübten. Sie erwähnte die
grausamen Tötungen von als Hexer und Hexen bezeichneten Menschen und
fragte, wer Massenmördern im Namen Gottes weiterhin Vertrauen
schenken könne. Sogar über die Rolle der katholischen Kirche
während der NS-Zeit wusste sie etwas zu sagen. Die sei nämlich, von
einigen Ausnahmen abgesehen, eher unrühmlich gewesen.
Püppi
verzierte ihre Torten, die sie feierlich zum Verkauf anpries,
akribisch und mit größtem Aufwand, arbeitete virtuos mit
kalligraphischen Dekorationen und verlas ihre Aufzeichnungen zur
Zubereitung der kunstvollen Kreationen zu Beginn einer jeden
Zusammenkunft im Lesekreis.
Den
Backofen auf 175 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Backblech
mit Backpapier auslegen. Mehl, Speisestärke, beide Zuckersorten,
Kakao, Backpulver, Natron und Salz vermischen. In einer separaten
Schüssel Eier, Öl und Joghurt mit dem Handmixer eine Minute
aufschlagen. Den warmen Kaffee zugeben und verrühren. Die trockenen
Zutaten sieben und vorsichtig unterheben. Den Teig gleichmäßig auf
dem Backblech verteilen und 17–20 Minuten backen. Vollständig
auskühlen lassen.
„Der
Katholizismus”, da war Albin sich sicher, „bleibt
wie alle Religion als Religiönchen Bestandteil der einmal
Eingeschworenen, oder nicht, Berthold? Aus einer Kirche rausgehen
ändert nicht viel! Überall warten eifrige Gelegenheitsmissionare,
leidenschaftliche Inquisitorinnen mit ihren klugen Reden, kleine
Tyrannen, machtgeile Herrschsüchtige, Hinterhältige mit ihrer
Verlogenheit. Und die Gedemütigten blicken auch noch zu ihnen auf!
Alles eine Suppe oder Soße. Duldung von Andersdenkenden ist bloß
Manöver und eine Strategie für den großen Coup.“
„Wie
in allen anderen Religiönchen auch, Albin.”
Den
Profitreligiönchen.
Dem
Gott des Ballspiels.
Statistics
'n' Rankings: Hip Hop Bop 'n' fake Rap 'n' …
…
Stockhouse
'n' Popapp 'n' Rockburger.
Striptease
Blooz.
Shampoo
'n' Tattoo.
Deals
'n' deals.
Top
'n' money with warm lemonade.
Der
eine Einzige, das große Einerlei, das spektrale Ei.
Eifer.
Morde.
Serienmorde.
Massenmorde.
Völkermorde.
Rückschritte:
In Normen.
In
eben jener Reihenfolge.
Schlachtfelder.
Vergeltungsschläge.
Hinrichtungen.
Rückschritte:
Im Konsens.
Fleischeslust.
Me,
too.
Unter
Schriftführern und -führerinnen.
Schwarz
auf Weiß.
Demonstrantinnen
und Demonstranten.
Blutrot.
Based
on true events.
Werbung.
Kavalleristinnen
und Kavalleristen.
Im
Wettkampf mit Pferdestärken.
Tierschutz.
Parteigängerinnen
und Parteigänger.
Nudistinnen
und Nudisten; athletisch.
Ansonsten,
gleich ob bejahend oder verneinend, Gesänge der Liebenden …
Tanzenden,
Verwöhnten …
Verzweifelten,
Einsamen …
Gottesanbetenden
…
Getäuschten
und Enttäuschten: Heartbreak Hotel.
Innen
und Außen: Too much monkey business.
„Aporie,
Albin.“
Beats
'n' Beethoven.
Unter
den Ingenieuren war Berthold der einzige, der auch ein zweites Mal in
ein exotisches Land flog, um dafür zu sorgen, dass die Maschinen so
aufgestellt wurden, dass sie am Ende auch funktionierten. Die
Container waren dann bereits aus dem Zoll geholt, dabei störte ein
Ausländer bloß.
Spezifische
Empfindlichkeiten der Ingenieurskollegen machten sich schon im
europäischen Ausland nur allzu bald bemerkbar. Zwar waren sie des
Englischen einigermaßen mächtig, stellten aber rasch fest, wie
einen das Kauderwelschen ermüdete, so dass man froh war, die
technischen Themen soweit ausgehandelt zu bekommen. Aber schon in der
Kantine suchte man Kontakt zu Landsleuten oder wollte besser
wenigstens in Ruhe alleine essen. Hätte es schon Smartphones
gegeben, wäre einem eben kauend das Wischen auf dem Bildschirm
lieber gewesen. Blieben noch die Feierabende. Natürlich machte man
anfangs mit, wenn es gemeinschaftsfördernd zum Bowling ging, oder in
eine Kneipe, am ehesten noch in eine Disco mit der üblichen lauten
Musik. Je vertrauter man sich wurde, desto besser verstand man, dass
ein Kollege am Abend lieber zu Hause blieb, im Hotel, im
Firmenappartement, oder wie auch immer man untergebracht war.